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Beam Suntory Historie

Die Geschichte des Unternehmens

1700

1757

The Kilbeggan Irish Whiskey Distillery von Matthias McManus gegründet.

1794

Familie Codd übernimmt einen Anteil an der Destillerie und erhöht die Produktionsmenge.

1795

Jacob Beam verkauft sein erstes Fass Whisky und legt damit den Grundstein für Jim Beam® Bourbon. Erster Produktname: Old Jake Beam.

1798

John McManus ist Leiter der Destillerie und Mitglied der United Irishmen, die mit einem Aufstand gegen die englische Herrschaft rebellieren. Die Verbindung der McManus zu Kilbeggan endet mit Johns Hinrichtung wegen seiner Beteiligung an den lokalen Aufständen.

1800

1809

Emmanuel Courvoisier und Louis Gallois, der Bürgermeister von Bercy, eröffnen einen Wein- und Spirituosenhandel in einem Außenbezirk von Paris am nördlichen Flussufer der Seine.

1810

Die Brüder Donald und Alexander Johnston beginnen auf Islay in Schottland Whisky zu destillieren – 5 Jahre später schlägt die Geburtsstunde von Laphroaig® Scotch Whisky.

1811

1811 ernennt Napoleon das Cognac-Haus Courvoisier zum Hoflieferanten. Er nimmt mehrere Fässer mit ins Exil auf St. Helena. Die ihn begleitenden englischen Offiziere geben ihm den Beinamen „Le Cognac de Napoléon“.

1828

Felix Courvoisier und Jules Gallois, die Söhne von Emmanuel und Louis, verlegen ihr Hauptquartier von Paris in das Herz der Cognac-Region, in die verschlafene Stadt Jarnac – bis heute Zentrale des Unternehmens.

1820

Die Kilbeggan-Destillerie expandiert stark.

1832

Der junge und ehrgeizige William Teacher beginnt im Lebensmittelladen seiner Frau mit dem Verkauf von Whiskys aus sorgfältig ausgewählten Brennereien.

1836

Alexander Johnston lässt sich von seinem Bruder Donald auszahlen und verlässt die Laphroaig® Destillerie. Donald stirbt 1847. Da sein Sohn Dugald erst 11 Jahre alt ist, übernehmen sein Onkel John Johnston und ein örtlicher Bauer, Peter McIntyre, das Unternehmen.

1838

Beginn einer Bewegung der Abstinenz in Irland (Total Abstinence Movement), ein Großteil der Bevölkerung übt lebenslange Abstinenz – mit verheerenden Auswirkungen auf die irischen Destillerien.

1840

Um 1840 kauft John Locke das baufällige Anwesen von der Familie Codd und kann durch steigende Exporte gute Anfangserfolge vorweisen.

1856

1856 erwirbt ein aufgeweckter junger Getreidehändler aus Detroit, Hiram Walker, 468 Morgen Land auf der kanadischen Seite des Detroit River. Dort baut er eine Mühle und eine Destillerie – Geburtsort und Heimat des Canadian Club.

1857

1857 übernimmt Dugald Johnston die Laphroaig®-Destillerie, unterstützt von seinem Cousin Alexander Johnston.

1863

Teacher’s Highland Cream kommt auf den Markt und wird zu einer bekannten Spirituosen-Marke. Durch Exporte wächst das Familienunternehmen schnell.

1866

Als Felix Courvoisier 1866 ohne männlichen Erben stirbt, übernehmen seine zwei Neffen, die Gebrüdern Curlier, die Führung des Geschäftes. Sie bauen gute Handelsbeziehungen mit Großbritannien auf.

1869

Napoleon III, Neffe und Erbe Napoleon Bonapartes, macht Courvoisier zum „Fournisseur de la Cour Impériale“, zum offiziellen Lieferanten des Kaiserlichen Hofes.

1873

Don Cenobio Sauza gründet in Tequila, Mexiko, eine Destillerie, genannt La Perserverancia.

1876

Die beiden Söhne von William Teacher, William Jr. und Adam, übernehmen das Geschäft und ziehen in den neuen Unternehmenssitz am St. Enoch Square, wo das Unternehmen bis 1991 bleibt.

1877

Am 6. Januar 1877 stirbt Dugald Johnston von Laphroaig.

1884

Der Name „Teacher’s Highland Cream“ wird zum ersten Mal als Marke eingetragen und in viele Länder der Erde exportiert.

1887

1887 stirbt Alexander Johnston und die Laphroaig®-Destillerie geht an seine Schwestern, Mrs William Hunter und Katherine Johnston, sowie an seinen Neffen J. Johnston-Hunter.

1889

Courvoisier gewinnt bei der Weltausstellung in Paris die Medaille d’Or und wird bei der Eröffnung des Eifelturms serviert.

1893

Hiram Walker & Sons nennt seine Spirituosen erstmals “Canadian Club Whisky“.

1894

Das Canadian Club Brand Center wird im italienischen Renaissance-Stil des 16. Jahrhunderts gebaut.

1899

Teacher's® eröffnet mit Ardmore® ihre erste Single Malt Distillery.

1899

Hiram Walker stirbt und seine Söhne übernehmen die Canadian Club Destillerie.

1899

Shinjiro Torii eröffnet das Torii Shoten Geschäft in Osaka, Japan, beginnt mit der Produktion und dem Verkauf von Wein, und legt damit den Grundstein für Suntory.

1900

1903

Teacher’s Highland Cream Exporte erreichen Amerika.

1909

Am 1. Mai 1909 bestimmen französische Behörden, dass eine Spirituose nur dann Cognac genannt werden darf, wenn sie genaue Vorschriften hinsichtlich der Fermentation, der Destillation und des Reifungsprozesses einhält – und vollständig in der Cognac-Region in Frankreich hergestellt wird. 1909 übernimmt die Familie Simon, erfahrene Wein- und Spirituosenhändler aus England, die Führung von Courvoisier. Alfred Simon kauft das Unternehmen, George Simon geht 1912 nach Jarnac, wo er 1923 leitender Direktor wird.

1919

Die Erfolge der Destillerie versiegen aufgrund des irischen Unabhängigkeitskriegs (1919 -1921) und der Prohibition in den USA (1919 – 1933).

1921

Um 1921 übernimmt Ian Hunter, der Sohn von William Hunter, die Leitung der Laphroaig®-Destillerie. Bis 1923 hat sich die Kapazität der Destillerie verdoppelt. Als einer der ersten setzt Ian Hunter statt der üblichen spanischen Sherry-Fässer amerikanische Bourbon-Eichenfässer ein.

1923

Die am Stadtrand von Kyoto erbaute Yamazaki Distillery ist Japans erste Malt Whisky Destillerie und der erste Schritt überhaupt zur Herstellung von japanischem Whisky. Die Produktion startet im Jahr 1924.

1929

1929 ist Laphroaig® weltweit bekannt, Exporte gehen nach Latein-Amerika, Europa, Kanada und – trotz Prohibition - sogar in die USA.

1931

Don Francisco Javier Sauza veranlasst eine Herkunftsklassifizierung für Tequila (DOP), die vorschreibt, dass Tequila in Mexiko hergestellt werden muss, wo die besten blauen Agaven wachsen.

1935

Jim Beam baut die Familien-Destillerie nach der Prohibition wieder auf und gründet die James B. Beam Distilling Co.

1940

Der Zweite Weltkrieg zwingt George Simon dazu nach Großbritannien zurückzukehren und das Unternehmen von dort aus zu leiten. Er „verkauft“ das Unternehmen an seine zwei französischen Freunde George Hubert und Christian Braastad, damit es nicht in deutsche Hände fällt. Vereinbarungsgemäß verkaufen sie es nach Kriegsende an ihn zurück.

1943

Bill Samuels Sr. verlässt die T. W. Samuels Distillery und verbrennt das 170 Jahre alte Familienrezept. Er entwickelt einen neuen Bourbon-Stil durch Verwendung von Winterweizen: Maker’s Mark® Bourbon.

1945

Der Spirituosenhändler Harry Blum aus Chicago kauft die James B. Beam Distilling Company.

1952

Margie Samuels, die Ehefrau von Bill Samuels Sr., kreiert die charakteristische Maker’s Mark Flasche mit dem Wachsverschluss.

1954

1954 stirbt Ian Hunter und hinterlässt das Unternehmen Laphroaig Bessie Williamson, der ersten weiblichen Eigentümerin und Destillerin der Branche.

1954

Die Kilbeggan-Destillerie muss am 19. März 1954 ihre Produktion einstellen und wird offiziell im Jahr 1957 geschlossen.

1960

In den 1960er Jahre verkauft Bessi Williamson die Laphroaig®-Destillerie an das schottische Unternehmen Long John International, um die Tradition und Handwerkskunst der Destillerie sicherzustellen und zugleich weiteres Wachstum zu ermöglichen.

1962

Teacher’s eröffnet eine neue, modern Abfüll- und Mischanlage in Glasgow, die 4 Millionen 9-Liter-Kartons pro Jahr produziert.

1966

1966 arbeiten noch vier Destillerien in Irland, in den frühen 70er Jahren nur noch eine.

1968

American Brands, Inc. übernimmt die James B. Beam Distilling Company.

1973

American Brands, Inc. übernimmt die James B. Beam Distilling Company.

1975

Bill Samuels Jr. wird Präsident und CEO von Maker's Mark.

1978

Suntorys MIDORI Melon Liqueur wird in den USA eingeführt.

1984

Courvoisier wird mit der „Prestige de la France“ geehrt, der höchsten Qualitätsauszeichnung in Frankreich – als einziges Cognac-Haus.

1984

YAMAZAKI, Suntorys Flagship Single Malt Whisky, wird gelauncht.

1987

Die James B. Beam Distilling Company erwirbt National Distillers. Das Unternehmen wird umbenannt in Jim Beam Brands Company.

1987

John Teeling gründet die Cooley Distillery – die erste neue Destillerie in Irland seit über 100 Jahren. Er will alte irische Whiskeymarken zu ihrem früheren Glanz zurückführen und die alten Destillierverfahren wiederbeleben. Dazu übernimmt er auch die Kilbeggan-Destillerie.

2000

2007

Beam Global verkauft aus strategischen Gründen das Wein-Segment und fokussiert sich ausschließlich auf Spirituosen.

2007

Seit dem Jubiläum zum 250jährigen Bestehen im Jahr 2007 wird in Kilbeggan wieder irischer Whiskey gebrannt. Damit ist dies die älteste lizenzierte Whiskey-Destillerie weltweit.

2007

Jim Beam® fügt seiner charakteristischen Flasche den Namen von Fred Noe, Mitglied der Beam-Familie in siebter Generation, hinzu.

2008

Ardmore, bei Master Distillern bisher für das Blenden von Scotch Whisky hochbegehrt, wird in 2008 erstmalig als eigene Marke eingeführt.

2008

Seine Königliche Hoheit Prinz Charles besucht die Laphroaig Destillerie anlässlich der 60-Jahr-Feiern zum 2. Mal.

2009

Für die weltweite Distribution und Verkauf der Produkte kooperiert Beam Global mit The Edrington Group. Matt Shattock wird CEO und President von Beam Global. Er führt die langfristige Strategie “Vision Into Action” ein.

2009

Mit Le Nez de Courvoisier (wörtlich „die Nase von Courvoisier“) ist Courvoisier eine der ersten Marken, die ein sensorisches Erlebnis um seine Kollektion herum kreiert, indem drei typische Aromen in jedem dieser Cognacs zu ihren ganz spezifischen Entstehungsmomenten zurückverfolgt werden. L’Essence de Courvoisier kommt auf den Markt, eine sublime Harmonie aus mehr als 100 seltenen eaux-de-vie („Lebenswässern“) der letzten 100 Jahre, von denen jedes als das innovativste seiner Zeit ausgezeichnet wurde.

2009

Launch von red Stag by Jim Beam®, einem Kentucky Straight Bourbon Whisky mit dem natürlichen Aroma der Schwarzkirsche.

2010

Zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit wird die Vertriebsorganisation in drei Regionen reorganisiert: Nord Amerika, Europa/Mittlerer Osten/Afrika (EMEA) und Asien Pazifik/Südamerika (APSA). Das Mutterunternehmen Fortune Brands kündigt an, den Konzern in drei Organisationen zu teilen – mit Beam Global als eigenständiges Unternehmen.

2010

Teacher’s Highland Cream erfährt einen Relaunch mit neuer Flasche und neuem Labeldesign.

2010

Beam führt seine erste Innovation für Maker’s Mark ein, den Maker’s 46.

2010

Als erstes japanisches Unternehmen überhaupt, wird Suntory als "Whisky Distiller of the Year" bei der the "International Spirits Challenge (ISC)" geehrt. Und Suntory gewinnt diese Auszeichnung auch in den Jahren 2012 und 2013.

2011

Beam Global übernimmt die Spirituosenmarke Skinnygirl® von der Unternehmensgründerin Bethenny Frankel.

2011

Launch von Jim Beam Devil’s Cut und Jim Beam Honey.

2011

Beam Global Spirits & Wine firmiert um in Beam Inc. und wird nach der Separierung von Fortune Brands ein eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen. Im Oktober 2011 wird Beam unter dem Kürzel BEAM gehandelt und an der New Yorker Börse gelistet. Expansion in die Wachstumsregionen der Welt wie China, Mexiko, Russland, Brasilien und Indien. Beam Global kündigt eine langfristige Verkaufs-, Distributions- und RTD-Herstellungs-Vereinbarung mit Coca-Cola Amatil in Australien an.

2012

kauft Beam Inc. Pinnacle Vodka, die am schnellsten wachsende Wodkamarke in den USA, und stärkt damit seine Präsenz im wachsenden Wodkasegment.

2012

Beam Inc. kauft die Cooley Distillery, die einzige noch verbliebene unabhängige Irish Whiskey Destillerie, und positioniert sich damit in einer der dynamischsten Wachstumskategorien des Whiskeymarkts.

2012

Beam eröffnet das Jim Beam American Stillhouse in Clermont, Kentucky und das Beam "Global Innovation Center".

2013

Launch Jim Beam Signature Craft

2013

Gründung Beam Austria

2013

Beam wird vom "Forbes Magazine" als Nr. 21 in der Rangliste der weltweit innovativsten Unternehmen geführt.

2014

Ab 1. Juli 2014 übernimmt Beam Deutschland den Exklusiv-Vertrieb und das Marketing für die vielfach preisgekrönten Scotch Whiskys der Auchentoshan Destillerie, der Bowmore Destillerie und Glen Garioch in Deutschland. Darüber hinaus verstärken die japanischen Single Malt Whiskys Hakushu und Yamazaki sowie der Premium Blend Hibiki das Whisky-Portfolio des Unternehmens.

2014

Die österreichischen Mozart Schokoladenliköre erweitern ab September das umfassende Spirituosenportfolio von Beam Deutschland.

2015

Die Beam Deutschland GmbH firmiert um in Beam Suntory Deutschland GmbH

2014

Suntory Holdings übernimmt Beam Inc. und wird zu Beam Suntory, dem weltweit drittgrößten Spirituosenunternehmen.